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Keine Fusion von AGKAMED und GDEKK

Abbruch der Gespräche durch den Aufsichtsrat der AGKAMED

Die geplante Fusion der AGKAMED GmbH und der EKK Plus GmbH wird nicht vollzogen. Vorausgegangen war ein rund 18-monatiges Sondierungs- und Evaluierungsverfahren, an dessen Ende sich aus Sicht der AGKAMED herausstellte, dass die Voraussetzungen zur Umsetzung der strategischen Konzeption beider Unternehmen nicht miteinander vereinbar sind.

"Leider fehlte in der finalen Phase der Verhandlung die Bereitschaft des Fusionspartners, die entscheidenden, offenen und strategischen Eckpunkte in einem persönlichen Verhandlungstermin abzustimmen. Eine erfolgreiche Umsetzung im Rahmen des gegebenen Verhandlungsmandates war so nicht mehr umsetzbar", berichtet die Aufsichtsratsvorsitzende der AGKAMED Gabriele Wolter.

"Wir hätten gerne beide Unternehmen in eine schlagkräftige neue Organisation überführt, um uns weiterhin in den Top Einkaufsgemeinschaften fest zu etablieren. Natürlich wäre es sinnvoll gewesen, durch die erhöhte Nachfragemacht unsere Position gegenüber der Industrie zu stärken. Die Lernkurve aus dem langen Verhand-lungszeitraum hat allerdings auch einige Zweifel auf die Erfolgswahrscheinlichkeit in der operativen Umsetzung aufgeworfen. Und es ist die Aufgabe von Aufsichtsrat und Geschäftsführung, Schaden von unseren Mitgliedern abzuwenden", fasst Dr. Frank Obbelode, Geschäftsführer der AGKAMED GmbH, zusammen.

"Die AGKAMED wird nun Ihren Vorsprung im Bereich der Informationstechnologie weiter ausbauen und den bereits eingeschlagenen Weg der strategischen Neuausrichtung in den Bereichen Digitaliserung, Value Added Services und weiterer Dienstleistungen weiterverfolgen. Selbstverständlich wird das Alleinstellungsmerkmal aufrechterhalten, dass alle wirtschaftlichen Erfolge nach Abzug der Selbstkosten zu 100% transparent, direkt an die Mitglieder ausgeschüttet werden", ergänzt Vertriebs- und Marketingdirektor Markus Meise.

Die AGKAMED setzt unter nun klaren strategischen Rahmenbedingungen konsequent auf digitale Kompetenz, da dieser Bereich neben der wirtschaftlichen Beschaffung die Weichen für die Zukunft stellen wird.